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Mietleitungsüberwachungssystem

Überwachung von Mietleitungen

In dieser Applikation wird die LMS Probe für die Überwachung von Mietleitungen eingesetzt. Das System erlaubt die Messung und Überwachung einer Hauptleitung sowie einer Backupleitung.

Die LMS Probes werden normalerweise in die Leitung eingeschlauft. Sofern keine OST (siehe unten) Tests bzw. keine aktive backup-Lösung gebraucht wird, kann die LMS Probe wie bei den vorgängig beschriebenen Applikationen ’hochohmig’ an die Leitung angeschlossen werden.

Die überwachten Leitungen können in folgenden Modi betrieben werden:

  • Strukturiert nach G.704
  • Unstrukturiert HDLC 16
  • Unstrukturiert HDLC 32

Monitoring

Das System überwacht, neben den Leitungsstati im sogenannten In Service Test (IST) Modus die Rahmenstrukturen der jeweils aktiven Verbindungen und wertet diese nach ITU G. 826 aus. Änderungen des Leitungszustandes sowie die Resultate der IST Messungen, werden protokolliert und können, sofern aktiviert, Alarme beim Managementsystem auslösen. Wenn die Backup-Leitung aktiviert ist, schaltet die LMS Probe automatisch auf die Backup-Leitung um.

Proaktive Messung

Neben den IST Messungen können die Leitungen auch offline durchgemessen werden. Im sogenannten Out of Service Test (OST) Modus wird der Endanwender abgekoppelt und das System misst zwischen den beiden LMS Probes die Qualität der Leitung unabhängig aus. Diese OST werden durch das Managementsystem gesteuert. Die Resultate werden ebenfalls aufgezeichnet und an das Managementsystem übermittelt.

Optional kann über die verwendete Leitung auch in-band kommuniziert werden, sofern eine G.704-Strukturierung vorhanden ist. Allgemeine Alarmkriterien können ebenfalls über das System übermittelt werden mittels Einbindung von LMS IO Probes.

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