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TDM Leitungsüberwachung und Alarmierung

Überwachung der Leitungen durch LMS-Sonden

Nach Inbetriebnahme und Konfiguration der LMS-Sonde überwacht diese dauernd die angeschlossenen Leitungen. Ereignisse auf der Leitung werden anhand von konfigurierbaren Parametern bewertet und als Alarme an das AMIRA Management System gesendet.

Die Alarmereignisse werden einerseits in der AMIRA Datenbank historisiert und können in Reports dargestellt werden oder sie können zusätzlich mit Hilfe des AMIRA AlarmViewers angezeigt und eskaliert werden.

Die Leitungsüberwachungs-Applikation (Hardware/Software) dient als Grundlage für die erweiterte Anwendungen „ Verkehrsanalyse“.

Leitungsmonitoring an einer E1/PRI Schnittstelle

Die Daten werden mittels hochohmiger Abtastung aus den E1-Schnittstellen entnommen. Die abgetastete Leitung kann über zwei RJ45 Stecker durch das Gerät geschlauft werden oder via einer bis zu 3 Meter langen Stichleitung an die E1-Leitung angeschlossen werden. Die Distanz kann mittels einer optionalen Abtastsonde auf mehrere hundert Meter verlängert werden.

Optional steht ein Steckerset und Sonden für 75 Ohm Leitungen mit Koaxialstecker zur Verfügung.

Leitungsmonitoring an BRI Schnittstelle

Für das Monitoring einer ISDN BRI Schnittstelle (S-Bus) wird die Sonde wie ein Endgerät an die S0-Schnittstelle angeschlossen. Die S0-Schnittstelle wird mittels eines RJ45-Stecker kontaktiert.

Alarmauswertung

Folgende Alarmkriterien werden von den LMS Probes erfasst und können alarmiert werden:

Layer 1 Errors (nur E1/PRI):

  • HDB3 Code Violation (CV)
  • Loss Of Signal (LOS)
  • Alarm Indication Signal (AIS)
  • Loss of Framing (LOF)
  • Remote Alarm Indication (RAI)

Layer 2 Errors:

  • CRC4 error / Frame Check Sequence (FCS) error
  • Layer 2 SABME (Layer 2 restart)

Layer 3 Error:

  • Layer 3 Setup Repetition
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